AKTUELL

Biontech bewertet verlängerte Lagerung nach Untersuchung als unbedenklich

Ebersberg, 11. Februar 2022: Im Nachgang zu dem Vorfall mit falsch etikettiertem Impfstoff hat sich der Hersteller Biontech nach Untersuchungen nunmehr mit einer klaren Unbedenklichkeitsbescheinigung positioniert, die im Wortlaut nachfolgend zitiert wird:

„Zusammen mit unserem Partner Pfizer haben wir Untersuchungen durchgeführt, die zeigen, dass der Impfstoff Comirnaty bei 2°C – 8°C Lagerung für 45 Tage stabil ist (31 Tage wie in der Fachinformation angegeben plus 14 Tage verlängerte Lagerung, nicht mehr als 12 h Transport).

Wir schätzen daher das Risiko für die geimpften Personen als sehr gering bis nicht existent ein.“

Die für die Unbedenklichkeit erforderlichen Lagervoraussetzungen wurden im Impfzentrum Ebersberg / Poing und bei den mobilen Teams jederzeit eingehalten.

 

kostenlose Titerbestimmung erfolgreich abgeschlossen

Ebersberg, 03. Februar 2022: An den Wochenenden 22./23. Januar sowie 29./30. Januar 2022 fanden in Poing und Ebersberg die angekündigten „Titertests“ statt (zur Bestimmung, ob nach der Impfung des falsch etikettierten Impfstoffs am 04.-06. Januar 2022 genügend Antikörper gebildet wurden). Dem Aufruf sind etwa 800 Bürger:innen gefolgt. Die Tests sind mittlerweile ausgewertet und die getesteten Bürger:innen wurden individuell und detailliert per Post informiert.

Aller Testergebnisse normal und im erwarteten Bereich 
Nach Auskunft des durchführenden Labors wurden bei der Reihentestung keinerlei Besonderheiten festgestellt – die gemessenen Ergebnisse liegen im normalen Durchschnitt und haben damit den wissenschaftlichen/medizinischen Erwartungen entsprochen. In einigen wenigen Fällen wurden Patient:innen zur weiteren individuellen Abklärung einer ausreichenden Impfreaktion an den Hausarzt verwiesen. „Auch das ist so weit normal und erwartungsgemäß, da nicht jede Patient:in gleich auf die Impfung reagiert. Allein der Hausarzt kann und soll in diesen Fällen entscheiden, ob eine weitere Nach-/Booster-Impfung indiziert ist“ erläutert David Krause, ärztlicher Leiter des IZ in Ebersberg die Testergebnisse.

Aus aktueller medizinischer Sicht sind mithin keine weiteren Maßnahmen erforderlich.

Keine weiteren Titer-Testtermine
Für Bürger:innen, die an dem kostenlosen Reihentest nicht teilnehmen konnten, stehen seitens des Impfzentrums im Moment keine neuerlichen Testtermine zur Verfügung – sie werden gebeten, sich bei eventuellen Fragen zur bzw. Zweifeln an der Impfung an ihren Hausarzt zu wenden. Das Angebot, bei Bedarf und nach medizinischer Vorgabe nachimpfen zu lassen besteht indes uneingeschränkt weiter und kann in den geöffneten Einrichtungen in Ebersberg oder Poing wahrgenommen werden (Terminvereinbarung über BayIMCO).

Die Geschäftsleitung, die Leitung des Impfzentrums und alle Mitarbeiter:innen möchten an dieser Stelle noch einmal ihr Bedauern über diesen Vorfall zum Ausdruck bringen und sich für die trotz alledem freundliche und reibungslose Abwicklung der Reihentestung bedanken. Dazu Liam Klages, Geschäftsführer der Tresec: „Wir wissen, welchen Ärger, welchen Schrecken und Zorn wir bei den  Bürger:innen ausgelöst haben und werden nicht müde, uns dafür zu entschuldigen. Wir arbeiten jetzt umso härter daran, das Vertrauen der Bürger zurückzugewinnen.“

Ebersberg, 01. Februar 2022:

Was besagt der Titertest?

In den letzten Tagen haben in Ebersberg etwa 800 Bürger:innen an einem sog. Titertest teilgenommen, mit dem festgestellt wird, in welchem Umfang der Köper nach einer Impfung Antikörper gebildet hat. Aber was genau besagen die Ergebnisse?    

Die Angabe der Ergebnisse und der Referenz erfolgt in der Einheit AU/ml. Der Wert BAU/ml ist eine Umrechnung dieses Wertes zur einfacheren Vergleichbarkeit nach WHO Kriterien.

Bei einem Wert von über 50 AU/ml kann eine spezifische Immunantwort als Reaktion auf die Impfung angenommen werden. Das bedeutet nach aktuellem wissenschaftlichen Kenntnisstand, dass die Impfung erfolgreich war und der Körper mit einer adäquaten Immunantwort reagiert hat. Eine unmittelbare Nachimpfung ist nicht notwendig. Falls noch eine Zweit- oder Drittimpfung zur Komplettierung einer  Impfserie notwendig ist, kann und sollte man sie innerhalb der regulär vorgesehenen Zeitabstände wahrnehmen.

Bei einem Wert von unter 50 AU/ml fehlt die erkennbare, spezifische und adäquate Immunantwort als Reaktion auf die Impfung. Der Wert allein ist deshalb aber noch nicht besorgniserregend und kann vielfältige medizinische Ursachen haben. So zum Beispiel die Einnahme bestimmter Medikamente, Vor- und Grunderkrankungen oder individuelle, körperliche Besonderheiten der Patient:in. In dem Fall wird jedoch angeraten, zunächst einen Haus- oder Facharzt zu konsultieren, bevor man zur weiteren oder neuerlichen Impfung schreitet.

Ebersberg, 10. Januar 2022:

Pressemitteilung: Abgelaufener BioNTech-Impfstoff nach Fehletikettierung verabreicht

Durch eine fehlerhafte Etikettierung wurde durch das Impfzentrum Ebersberg im Zeitraum 04. bis 06. Januar 2022 Impfstoff Comirnaty des Herstellers Biontech verimpft, bei dem das Verfallsdatum um vier bis sechs Tage überschritten und zum 31. Dezember 2021 bereits abgelaufen war. Der Sachverhalt wurde durch den Betreiber selbst bei einer routinemäßigen internen Qualitätskontrolle festgestellt und an das Landratsamt Ebersberg gemeldet.

Lesen Sie hier die vollständige Pressemitteilung.

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